Gold-Neon-Grundel
Die Gold-Neon-Grundel (Elacatinus aurantiacus) ist ein atemberaubender Meeresfisch, bekannt für ihr einzigartiges Aussehen und Verhalten.

Gold-Neon-Grundel
Die Gold-Neon-Grundel (Elacatinus aurantiacus) ist eine begehrte kleine Meeresgrundel. Leuchtend gelb- bis orangefarbener Körper mit elektrisch blauem Querstreifen – nur etwa 4 cm, ideal für Nano-Riffe.
Als Putzerfisch entfernt sie in der Natur Parasiten von größeren Fischen – symbiotische Beziehung. Lebhaftes Verhalten und Farben machen sie bei Anfängern und Erfahrenen beliebt.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Karibisches Meer – Bahamas, Florida Keys. Warmes, flaches Wasser an Korallenstrukturen. Felsritzen und sandige Böden als Schutz. Klares, gut oxygeniertes Riffwasser mit moderater bis starker Strömung.
Pflegeanforderungen
pH 8,1 bis 8,4, Temperatur 24°C bis 28°C (75°F bis 82°F), Salinität 1,020 bis 1,025. Mindestens etwa 40 bis 75 Liter (10 bis 20 Gallonen).
Feiner Sand, lebendes Gestein und Korallen für Verstecke. Gute Strömung durch Filter und Umwälzpumpen. Moderate bis helle Beleuchtung für Algen und Biofilm.
Ernährung & Fütterung
Allesfresser – Flocken, Sink-Pellets, Gefrier- oder Lebendfutter wie Artemia und Mysis. Mehrere kleine Mahlzeiten täglich. Biofilm und Algen auf Oberflächen fördern natürliches Naschen.
Verhalten & Temperament
Friedlich und sozial – einzeln oder als Paar halten; Männchen können in kleinen Becken territorial werden. Schwimmt auf allen Ebenen. Ausreichend Struktur für natürliches Verhalten.
Mitbewohner
Ideale Begleiter sind kleine riff sichere Fische wie:
- Ocellaris-Clownfisch
- Royal Gramma
- Blau-Grüner Chromis
- Kleine Schleimfische
- Andere friedliche Grundeln
Zucht
Substratlaicher – Eier in Spalten oder leeren Schneckenhäusern, Männchen bewacht 5 bis 7 Tage. Larven extrem klein – Rotiferen als Startfutter.
Häufige Gesundheitsprobleme
Anfällig für Ichthyophthirius, Oodinium und bakterielle Infektionen bei schlechten Bedingungen. Quarantäne und exzellente Wasserqualität. Stress durch schlechte Werte, aggressive Mitbewohner oder einseitige Ernährung vermeiden. Hochwertiges Gefrier- oder Lebendfutter stärkt Immunität.


















