Fisch (Süßwasser)

Rosenbitterling: Rhodeus ocellatus

Ein einzigartiger, faszinierender Kaltwasser-Cyprinide mit leuchtend rosafarbenem Körper und obligatorischer Symbiose mit einer lebenden Muschel.

Studio Scaped
Rosenbitterling: Rhodeus ocellatus

Rosenbitterling

WassertypSüßwasser
Temp.12-22°C (55-72°F)
ErnährungAllesfresser
Größe5-8 cm

Der Rosenbitterling (Rhodeus ocellatus) ist ein kleiner Süßwasserfisch mit irisierendem Körper in Rosa und Orange, tropfenförmigem Profil und zarten Flossen. Männchen leuchten besonders in der Laichzeit.

Aus Ostasien – China und Japan – mit ökologischer und kultureller Bedeutung. Faszinierendes Laichverhalten und anspruchsvollere Haltung wegen der Muschel-Symbiose.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Ostasien – Südchina, Japan, Südkorea, Taiwan. Flüsse und Teiche mit flachen, bewachsenen Ufern. Weiches bis neutrales Wasser, pH 6,0–7,5. Langsame Strömung und Vegetation.

Pflegeanforderungen

Temperatur 12–22 °C (55–72 °F) – Kaltwasserart. pH 6,5–7,5, Härte 5–15 °dGH. Mindestens 75 Liter. Feiner Kies oder Sand. Java-Moos, Hornkraut, Schwimmpflanzen, gedämpftes Licht. Lebende Muscheln (z. B. Unio oder Anodonta) für erfolgreiche Fortpflanzung unerlässlich.

Ernährung & Fütterung

Allesfresser – Flocken, Mikrogranulate, Daphnien, Artemia, Mückenlarven. 2–3 Mal täglich kleine Portionen. Blanchierter Spinat oder Zucchini als Ergänzung.

Verhalten & Temperament

Friedlich und gesellig. Männchen territorial in der Laichzeit. Mittlere bis obere Wasserschichten, Schwarmverhalten – mindestens sechs Tiere.

Mitbewohner

  • Neonsalmler
  • Guppys
  • Endlers
  • Corydoras
  • Kleine Rasboras (z. B. Harlekin-Rasbora)

Keine großen aggressiven Buntbarsche oder Barben.

Zucht

Eier in lebende Muscheln – Weibchen legt Eier in die Kiemenmantelhöhle, Spermien gelangen über Muschel-Inhalationsstrom. Kühlere Wasserwechsel (20–22 °C) stimulieren Laich. Nach Laich Erwachsene entfernen. Schlupf nach etwa 5–7 Tagen, Aufzucht in separatem Becken.

Häufige Gesundheitsprobleme

  • Ichthyophthirius: Weiße Punkte – stabile Werte, kein Überbesatz.
  • Flossenfäule: Schlechte Qualität oder Stress – Antibiotika und bessere Bedingungen.
  • Columnaris: Bakterielle Infektion bei Stress – sauberes, gut gefiltertes Wasser.

Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Parameter sind essenziell.

Beifische

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